Meditation

Unter ‚Meditation‘ verstehe ich alles, was die Gedanken verlangsamt und zur Ruhe bringt. Zum Beispiel die klassische Meditation oder etwas, was du gern tust und dabei deine Umwelt vergisst.

Besser als zu versuchen, die Gedanken anzuhalten (denn dann denkt man ja an die Gedanken ?) funktioniert es, den Fokus auf etwas zu richten, was eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert, aber die Gedanken nicht anregt.

Zum Beispiel:

  • Lauschen auf ein neutrales Rauschen funktioniert manchmal besser als Meereswellen oder Vogelzwitschern
  • Die Atmung wahrnehmen, wie sie natĂŒrlich fließt
  • Einen Punkt anvisieren, zB eine Kerzenflamme
  • Den Körper von innen fĂŒhlen, zB die Hand.

Aber warum sollte man das ĂŒberhaupt tun?

Die Antwort darauf kann man nicht so sehr erklĂ€ren, sondern eher fĂŒhlen. Wenn nicht mehr alle Aufmerksamkeit auf den Gedanken ist, kann man dies hier – und viel mehr – erleben:

  • Eine intensive PrĂ€senz, eine stĂ€rkere ‚Anwesenheit‘ im Hier und Jetzt
  • GefĂŒhl der Erleichterung oder Leichtigkeit
  • Beruhigung und innere Ruhe
  • Eine stille Freude, die nicht erklĂ€rbar ist
  • Plötzliche EinfĂ€lle und Ideen, die sich gut anfĂŒhlen


Wenn solche gut-fĂŒhlenden Ideen und Impulse kommen, gehe diesen nach, selbst wenn sie ĂŒberhaupt nicht logisch erscheinen!

Probiere es heute.

Morgens nach dem Aufstehen ist eine gute Zeit, weil meist die Gedanken noch nicht so aktiv sind. Aber jede Zeit, die du dir dafĂŒr nimmst, ist gut.

  • Setz dich bequem hin.
  • Such dir einen Fokus, zB das Rauschen der Heizung oder aus einer Handy-App
  • Wenn Gedanken kommen, nimm diese wahr und erinnere dich an deine Absicht, mit dem Fokus auf dem GerĂ€usch zu bleiben.
  • Kehre einfach immer wieder zu diesem GerĂ€usch zurĂŒck (oder was du dir auch immer als Fokus ausgewĂ€hlt hast)
  • Nimm dir am besten 15-20 Minuten pro Tag Zeit fĂŒr eine Meditation, aber finde die passende Zeitspanne fĂŒr dich. 3 Minuten sind besser als nichts!

ZusÀtzliche Tipps:

  • Dass Gedanken kommen, ist völlig normal. Auch 100mal. Fokussiere einfach neu, ohne großes Aufhebens.
  • Wenn du automatisch in positive Gedanken kommst, die von einem richtig guten GefĂŒhl begleitet werden, dann lass diese fließen. Folge eventuellen gut-fĂŒhlenden Impulsen!
  • Versuche nicht, durch Meditation etwas Bestimmtes zu erreichen. Du setzt dich einfach hin und richtest deine Aufmerksamkeit auf etwas ‚Langweiliges‘. Ergebnisse kommen oft ĂŒberraschend und wenn du sie nicht erwartest.
  • Experimentiere! Jeder Mensch ist unterschiedlich, und jeder Tag. Finde deine Zeit, Dauer, deinen Ort und Fokus fĂŒr die Meditation.

Die klassische Meditation ist fĂŒr die meisten Menschen auf irgendeine Art das Beste.

Wenn aber deine Gedanken und Emotionen meist positiv sind
 wenn du jemand bist, der oft und auf natĂŒrliche Weise schöne Dinge entdeckt und sich darĂŒber freut
 dann hast du vielleicht schon deine eigene Art der Meditation gefunden.

Manche Menschen finden ihre Meditation in Musik, Kunst, Sport oder in der Natur. Wenn du so jemand bist, dann wirst du wissen, was ich meine.

Viel Spaß!

Von Thomas Fuchs

*1968 in Berlin - gelebt in Leipzig und Paris - Key Account Manager - Motivational Coach - Parkoursportler - Influencer

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