Die To-Do-Liste wegwerfen

Hast Du schon mal mit To-Do-Listen gearbeitet? Wenn ja, wie sind Deine Erfahrungen damit?

Meine sind ungefÀhr so:

  • Die Listen wurden immer grĂ¶ĂŸer und unĂŒbersichtlicher, da mir viel schneller neue Dinge einfielen, die ich tun sollte, wollte oder mĂŒsste … als ich diese jemals abarbeiten konnte.
  • Schließlich wurde die Listenfunktion selbst bestĂ€ndig komplexer, da ich viel Energie investierte, um mit der wachsenden Anzahl von Tasks, Teilschritten, PrioritĂ€ten und Fortschrittsgraden fertig zu werden – sowie der Tatsache, dass die Aufgaben sich scheinbar gegenseitig bedingten und immer mehr miteinander verflochten.
  • Kaum etwas wurde jemals wirklich abgeschlossen.

Schließlich schmiß ich das Ding weg.

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Geh einen Augenblick in Dich.

Stell Dir all Deine To-Do-Listen vor – auf dem Papier, im Computer, in Deinem Kopf.

Nimm einmal die Gesamtheit der in Deinem Umfeld und Bewusstsein gespeicherten Aufgaben wahr, die Du heute, diese Woche oder „irgendwann mal“ erledigen wolltest, solltest oder mĂŒsstest …

Jetzt wirf diese Listen komplett in einen imaginĂ€ren MĂŒlleimer. Lass sie einfach los.

Du kannst Dir auch einen hohen Berg vorstellen … du bist gerade auf dem Gipfel und lĂ€sst all diese Aufgabenlisten herunterfallen. Schau ihnen nach und fĂŒhl in Dich hinein:

  • FĂŒhlst Du Freiheit? Erleichterung? Neue Kraft, die Dir zuströmt?
  • Leg eine Hand auf Dein Herz und bestĂ€tige Dir selbst: „Ich fĂŒhl mich frei.“ Oder was auch immer Du spĂŒrst. Lass Dir etwas Zeit dabei.
  • FĂŒhlt es sich gut oder schön an? Dann sag zu Dir: „Ich mag das, was ich gerade fĂŒhle. Ich will mehr davon. Ich möchte es öfter fĂŒhlen.“

Vielleicht spĂŒrst Du sogar Traurigkeit. Lass sie zu … und beobachte, wie sie sich mit der Zeit wandelt in ein anders GefĂŒhl. Wenn es gut ist, bestĂ€tige es Dir – siehe oben.

Wie wĂ€re es nun, statt der To-Do-Liste … eine Wegwerfliste zu fĂŒhren?

VorsÀtze verwirklichen

Dies mĂŒssen nicht immer materielle Dinge sein. Denk an die ganzen

  • „Ich muss“
  • „Ich mĂŒsste“
  • „Ich sollte“
  • „Ich wollte irgendwann“
  • „Eigentlich …“
  • „Ich kann nicht / darf nicht / das gehört sich nicht“
  • „HĂ€tte ich doch …“
  • „Wenn nur …“

.. und Ă€hnlichen Muster, ungewollten Verpflichtungen und AusflĂŒchte. Alles, was Dir nicht mehr wirklich dienlich ist. Schreib Deine persönlichen Favoriten auf diese Liste.

  • Wieviele Paar Schuhe hast Du und wie viel davon ziehst Du wirklich an?

Einkaufszettel und Listen sind nĂŒtzlich, fĂŒr eine begrenzte Zeit. Ich werfe aber den Zettel nach dem Einkauf weg. Auch wenn ich nicht alles bekommen habe.

Ich habe festgestellt, dass ich trotzdem bisher ĂŒberlebt habe – ziemlich gut sogar.

Einen schönen befreiten Tag!

Thomas Fuchs

Von Thomas Fuchs

*1968 in Berlin - gelebt in Leipzig und Paris - Key Account Manager - Motivational Coach - Parkoursportler - Influencer

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